Die Proteste begannen im September 2026 mit einer Blockade von Schülerinnen und Schülern eines Gymnasiums in Créteil, einem Vorort von Paris, gegen den Lehrermangel (die Berichte nennen unterschiedliche Starttermine: 17. oder 21. September) und breiteten sich auf Gymnasien und Universitäten im ganzen Land aus. Der 17. Oktober war ein landesweiter Aktionstag gegen die hohen Lebenshaltungskosten (vie chère) mit nach Behördenangaben rund 550.000 Teilnehmenden. Am selben Tag wurden an vielen Orten öffentliche Gebäude wie Rathäuser und Präfekturen sowie Einkaufsstraßen Ziel von Brandstiftung und Plünderungen. Ab dem Abend des 19. galten in Paris, Lyon, Lille, Nice und anderen Städten Ausgangssperren (meist für Minderjährige); nach Angaben der Behörden verlief die Nacht ohne größere Zwischenfälle. Die Darstellungen der Behörden und der Presse dazu, wer beteiligt war, stehen in der Liste unten. Diese Karte zeigt jedes beschädigte Gebäude, jedes Geschäft und jede Straße einzeln.